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Wenn eine IT-Idee Wirklichkeit wird

Zu Besuch bei Matijas Ðerek in Essen

Die Gründung der bürgerschaftlichen Initiative »Hilfe für ALS-kranke Menschen« geht auf Matijas Ðerek zurück. Er ist selbst an ALS erkrankt. Damals war er im IT-Management der RWE AG tätig. Der persönliche Kontakt von Matijas Ðerek zu Dr. Jürgen Großmann, dem damaligen Vorstandsvorsitzenden der RWE AG, führte im Mai 2011 zur Gründung der ALS-Initiative.

Beim Gründungsdinner der Initiative am 5. Oktober 2011 konnte Matijas Ðerek aufgrund der ALS-bedingten Lähmungen nicht persönlich teilnehmen, war aber mit einer Grußadresse vertreten, die der Mitinitiator der ALS-Hilfe, Prof. Detlef Prinz, vorlas. Als Zeichen der Verbundenheit und zur Aufrechterhaltung des engen Kontaktes mit Matijas Ðerek hat Prof. Dr. Thomas Meyer, Leiter der ALS-Ambulanz der Charité in Berlin, den Patienten nun in Essen besucht.

Im Beisein seiner Familie informierte Prof. Meyer Matijas Ðerek über die zurückliegenden und die aktuellen Aktivitäten der ALS-Initiative. Im Vordergrund stand das erste Projekt, das von der »Hilfe für ALS-kranke Menschen« und der »Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte« gefördert wird. Das Vorhaben mit dem Namen AmbulanzPartner ist eine IT-basierte Versorgungsstruktur, mit der ALS-Patientinnen und -Patienten praktische und individuelle Unterstützung in ihrem Wohnumfeld erhalten.

Über das Internetportal ambulanzpartner.de wird die Verknüpfung zwischen den Koordinatorinnen, Ärzten, Hilfsmittellieferanten, Sanitätshäusern sowie den Patienten und Angehörigen hergestellt. Auf dieser Internet-Plattform werden sämtliche Versorgungsschritte koordiniert, dokumentiert und für alle Akteure der Versorgung erkennbar gemacht. Das hat zu einer erfreulichen Qualitätsverbesserung vor allem aus Patientenperspektive geführt.

Das Konzept AmbulanzPartner und die dazugehörige Website ambulanzpartner.de stehen in einer besonders engen Beziehung zu Matijas Ðerek, dessen berufliche Kompetenz im IT-Bereich und bei der Gestaltung von modernen Organisationsformen durch IT-Unterstützung liegt. Matijas Ðerek war beeindruckt vom Verlauf und stolz auf den Erfolg des internetbasierten Konzeptes, das er leider nicht mehr selbst begleiten konnte.