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Forschungsstipendium

Promotionsstipendium an der ALS-Ambulanz durch Dr. Angelika von Hagen

Dr. Angelika von Hagen stiftet ein Promotions-Stipendium. Foto: privat

Dr. Angelika von Hagen ist Journalistin und Fernsehmoderatorin und hat viele Jahre für öffentlich-rechtliche Sender gearbeitet. Im Jahr 2003 ist sie an ALS erkrankt und seitdem in der ALS-Ambulanz der Charité in Behandlung.

Angelika von Hagen engagiert sich auf zweierlei Weise: Sie hat gemeinsam mit Ihrem Mann Werner Doyé ihr Leben mit ALS über mehrere Jahre hinweg in einem Film dokumentiert, der erstmals im April 2014 Interessierten gezeigt wurde und in Kürze auch auf der Website der ALS-Ambulanz der Charité zugänglich gemacht werden wird. Damit möchte sie ihre Erfahrung mit ALS mit anderen Menschen teilen. Entstanden ist ein Dokumentarfilm mit einer Länge von 1:45 Minuten, der den gesamten Erkrankungsverlauf beschreibt.

Angelika von Hagen fördert zudem in hohem Maße die Arbeit der ALS-Ambulanz der Charité. Bereits im Jahr 2008 hatte sie die ALS-Ambulanz mit einer erheblichen Spende in Höhe von 340 000 Euro unterstützt. Zum Jahreswechsel 2013/2014 spendete sie erneut 70 000 Euro. Diese Summen stellen ihr mütterliches Erbe dar.

Ihre Spende ermöglicht die Einstellung einer Neurologin und damit die Behandlung weiterer Patientinnen und Patienten an der ALS-Ambulanz, deren Visitenkosten derzeit nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Zudem ermöglicht die Spende die Vergabe eines Promotions-Stipendiums für ein Forschungsprojekt, das unmittelbar zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit ALS beitragen wird. Die Stiftung der Mittel für ein „Dr. Angelika von Hagen-Promotions-Stipendium für ALS-Palliativmedizin“ wurde während des ALS-Tages an der Charité am 15. März 2014 feierlich vergeben.

Damit kann ein wichtiges Thema erforscht werden, das noch großen Klärungsbedarf hat: Die Palliativmedizin bei der ALS und das Spannungsfeld von Maximaltherapie und Therapiebegrenzung; von Lebenszeit und Lebensqualität.

Das Stipendium ermöglicht, die Bedürfnisse von bereits schwer erkrankten ALS-Patientinnen und Patienten zu erforschen und auf dieser Grundlage deren Versorgung zu verbessern. Auf dem Feld wurde bisher kaum geforscht, und gerade hier können das Wissen und daraus abgeleitete Versorgungsangebote eine große Hilfe für die Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen sein. Die Fachärztin für Neurologie an der ALS-Ambulanz der Charité, Dagmar Kettemann, kann nun durch die Spende von Dr. Angelika von Hagen das Forschungsvorhaben als Promotionsarbeit umsetzen.